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Von Helga Engelmann  

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Lieber Herr Krätzer!

Bekanntlich herrschte auch in den 20iger Jahren in Deutschland
eine große Arbeitslosigkeit. Meine Eltern waren seinerzeit noch
nicht verheiratet, deren Freunde kurz davor. Diese hatten sich
schon ein schönes Esszimmer gekauft. Nun wurde der Freund
meiner Eltern plötzlich arbeitslos, so dass die geplante Hochzeit
verschoben werden musste und das Esszimmer eine Fehlinves-
tition war. Meine Eltern sprangen ein und übernahmen die Möbel
einschließlich der Vitrine.

Als meine Mutter 1974 verstarb, bewohnten mein Mann und ich
nur eine Mietwohnung, so dass wir viele Möbelstücke des Haus-
haltes meiner Mutter aus Platzmangel verschenkten. Von der
Vitrine wollten wir uns jedoch nicht trennen und lagerten sie
zunächst einmal auf dem Dachboden des Mietshauses ein.
Dort fristete sie ein tristes Dasein, bis wir dann 1980 unser
Häuschen in Hannover-Davenstedt beziehen konnten. Nun
bekam das gute Stück einen ihm gebührenden Platz in
unserem Wohnzimmer.

Für mich ist die Vitrine eine Kindheitserinnerung; sie gehörte
in unsere damalige Stube und war für mich immer ein Stück
zu Hause. Darum war ich auch sehr daran interessiert, sie von
ihnen aufarbeiten zu lassen, denn der Zahn der Zeit hatte in all`
den Jahren sehr an ihr genagt. Nach der von ihrer Firma vorge-
nommenen Aufarbeitung erstrahlt die Vitrine nun wieder in ihrem
alten Glanz und wir erfreuen uns täglich daran.



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